Mit Kaffe, Kuchen und Werkzeugkoffer – 5. Repair-Cafe in Niederaula

Derart hohen Besuch hatten die Funkamateure von F69 zum 5. Repair-Cafe nicht erwartet: Der Weihnachtsmann höchstpersönlich kam zu Besuch und klagte über eine gewisse Steifigkeit in den Gelenken. Offenbar ist der letzte Einsatz an Heilig Abend nicht ganz spurlos an ihm vorüber gegangen. „Zur Bescherung hat er noch toll für uns getanzt!“, sagt sein „Fahrer“, „Aber schon am ersten Weihnachtsfeiertag hat er keinen Mucks mehr gemacht“. Nur gut, dass es das Repair-Cafe in Niederaula gibt, wo ehrenamtlich und kostenfrei kaputten Geräten neues Leben eingehaucht wird. So auch wieder am Samstag dem 29. Februar 2020.

 

Gemeinsam erfolgreich

Das Repair-Cafe in Niederaula hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. „Der Andrang ist immer groß.“, freut sich Ronny Seebach, 1. Vorsitzender des Vereins. 40 Reparaturen wurden dieses Mal in 3 Stunden durchgeführt. Und fast immer mit Erfolg, denn oft sind es nur Kleinigkeiten: Mal ein abgerissenes Kabel, mal ein defekter Schalter oder ein defektes Bauteil was schnell mit wenigen Handgriffen ersetzt werden kann. Und mit jedem erfolgreich reparierten Gerät ist die Freude auf beiden Seiten groß. „Hier kommen Menschen zusammen, die sich sonst nie getroffen hätten – und das ist wunderbar“, sagte einer der Besucher. Und es stimmt: Das Repair-Cafe bringt nicht nur kaputtes wieder in Ordnung, sondern bietet den Besuchern auch Raum für Begegnung und gegenseitiges Helfen.

Saturdays for present – statt Fridays for future

Während sich die einen Freitags für die Zukunft stark machen und an die Vernunft der Menschen appellieren, machen sich die ehrenamtlichen Helfer von F69 Samstags für die Nachhaltigkeit in der Gegenwart stark. Beides hat seine Berechtigung, keine Frage, aber den Worten von Freitag müssen auch Taten am Samstag folgen! Wie wäre es denn, liebe Fridays-for-future-Kids, wenn Ihr Euch bei unserem Repair-Cafe engagiert? Es gilt ganz unterschiedliche Aufgabenfelder abzudecken, da ist für jeden etwas dabei! Sprecht uns doch einfach mal an, wir kämpfen schließlich für die gleiche Sache: Mehr Nachhaltigkeit auf unserem Planeten, denn wir haben nur den einen!